Bericht aus dem Krankenzimmer II

Er ruft an. Damit hat sie nicht gerechnet, nicht damit, dass er anruft, nicht damit, dass sie noch auf der Welt ist. Er ruft an, weil es nicht so gut läuft. Sie will hören, dass er sie, genau sie dann, genau immer, braucht, legt es ihm in den Mund, er verschluckt es und sagt es natürlich nicht.
Sie ist natürlich kaum mehr da. Sie hört manches: als sei es aus einer sehr anderen Welt (die sie natürlich kennt, was er übersieht, weswegen er es auch gar nicht zu schätzen weiß.)
Angekommen an einem Punkt des Universums, in dem sie notwendigerweise sehr einsam ist.
Was sie weiß (wusste?) bedeute ihr nichts mehr. Was sie wissen wird, kann sie sich nicht recht vorstellen.
Überlegungen: ist er jetzt auf Seite 4 oder 6. Jedenfalls, ja, irgendwie am Ziel – ab zum nächsten Stützpunkt. Sie streckt ihren Zeh über den Abgrund, zum Probieren, weil wenn sie schon mal da ist… Natürlich will sie sich auch nur wichtig machen. Es wird nur nicht darüber berichtet, was sie übrigens nicht stört.
Auch dass sie allein ist, stört sie nicht… es kommt ihr richtig vor.
Aber, es kommt ihr vor: Als hätte sie erst in einer anderen Welt wieder was zu sagen.
(Wenn mal wieder gefragt wird…, dann, IRGENDwann.)

22 Gedanken zu „Bericht aus dem Krankenzimmer II

  1. „BellaBlogg ist verschollen?!
    Bella kommentiert nicht, sie produziert.
    Im Moment produziert sie NICHTS.
    Wenn nichts mehr geht, wählt sie das was geht: NICHTS.
    Verschollen. Bei sich selbst und vor (sich selbst).
    Sie wollte gerade ein Buch schreiben: Die Geschichte des Minnesangs von Walter von der Vogelweide bis zum Weblog.(Männer und ihr Hang zur symbolischen Liebe.) Bella schreibt kein Buch. Denn gerade fällt ihr der Gegensatz zur symbolischen Liebe nicht ein. Den Titel muss sie wohl wieder Theweleit (schreibt der sich so?) überlassen: Der macht dann ein männerkritisches Buch mit besonders vielen Fotos draus. Was genau wieder der Beweis der symbolischen Wahrheitserläuterung ist. Fotos!
    Tja.
    Bella fragt sich, wer beim Schiffsuntergang mit Zuschauer das Schiff und wer den Zuschauer spielen will. Bella will das untergehende Schiff nicht sein. Wenigstens das weiß sie.
    Sonst: NICHTS“ (2004)

    Wie die Zeit vergeht, und sich vor allem wiederholt.
    Ich sag doch: weiterschreiben. Die Kapelle spielt noch.

  2. BellaBlogg ist verschollen?!
    Bella kommentiert nicht, sie produziert.
    Im Moment produziert sie NICHTS.
    Wenn nichts mehr geht, wählt sie das was geht: NICHTS.
    Verschollen. Bei sich selbst und vor (sich selbst).
    Sie wollte gerade ein Buch schreiben: Die Geschichte des Minnesangs von Walter von der Vogelweide bis zum Weblog.(Männer und ihr Hang zur symbolischen Liebe.) Bella schreibt kein Buch. Denn gerade fällt ihr der Gegensatz zur symbolischen Liebe nicht ein. Den Titel muss sie wohl wieder Theweleit (schreibt der sich so?) überlassen: Der macht dann ein männerkritisches Buch mit besonders vielen Fotos draus. Was genau wieder der Beweis der symbolischen Wahrheitserläuterung ist. Fotos!
    Tja.
    Bella fragt sich, wer beim Schiffsuntergang mit Zuschauer das Schiff und wer den Zuschauer spielen will. Bella will das untergehende Schiff nicht sein. Wenigstens das weiß sie.
    Sonst: NICHTS

  3. ich hab nachgesehen. es war am 15.03.05. kommt mir auch plausibler vor, als noch 2004. der von dir gesehene zusammenhang fiel mir natürlich auch auf. (kommt nun der spruch von tragödie und farce zum tragen, oder lassen wir das lieber?!)
    für deine – verblüffende – aufmerksamkeit danke ich dir.

  4. war ein zu-fall. gegoogelt.
    verblüffend ist eher meine suche nach den wanderpredigern, weswegen ich hier gelandet bin. linsen und marx. egal. monterey ist überall.

  5. Das Konzert in Monterey war ein Versuch, die Dinge noch einmal zum Guten zu wenden.
    Hat nicht ganz geklappt.

    Es wird keine weitere Chance geben
    bye
    hans

  6. Die Menschen werden sich darauf einstellen müssen, daß der Planet Erde ruiniert wird im Interesse von maßlosen Arschlöchern mitsamt ihren Frauen.
    (Aber möglicherweise spielt sich diese Katastrophe auch nur in meinem Hirn ab …)

  7. Daß es für uns Menschen, Tiere und Pflanzen als Heimat zur Zeit nur einen Planeten gibt, ist seit langem bekannt.
    Selbst zu golfspielenden Millionären dürfte diese Erkenntnis inzwischen, in Spielpausen, durchgedrungen sein.
    Wenn Ihr nicht mehr schnaufen könnt, dann wird es nicht am sinkenden Aktien-Kurs oder am persönlichen Infarkt liegen, sondern an der GLOBALISIERUNG,von der ihr ja lebt.

  8. also warten wir mal ab, bis das nächste akw seine ausstrahlung exponenziell erhöht, oder einer der kriminellen aRSCHLÖCHER, die die welt regieren, auf den roten knopf drückt. vorher lassen wir’s uns aber richtig gut gehen, und pflanzen bäumchen.

  9. Tomaten, immer Tomaten.
    Richtig gut gehen?
    Klar.
    Aber ohne Frauen geht es doch nicht.

    Und wenn wir dann die Frauen mit ins Boot nehmen, ist auch scheisse.

  10. Es ist doch so, Ralph:
    – Die Geiseln werden erschossen (21-07-07)
    – Die Gläubigen bewohnen Villen mit 24 Badezimmern, und finden das normal

    – unsereins hat ein Problem, mit sich zurecht zu kommen, und mit der Welt

    – die Christen mitsamt ihrem Pappa können da immer nur Latein beten

  11. Warum nicht weiterleben?
    Ich meine: Der ganze „trouble“ könnte möglicherweise nur ein amerikanischer Schein sein.
    Dann müßten wir weiter überlegen

    2.Oktober 2007, ca.17.30 Uhr

    Ich wartete auf die S-Bahn. Sie kam nicht. Nach 30 min kam die Bahn immer noch nicht. Dann die Durchsage: Die Bahn kommt leider verspätet usw. …

    Unterhaltung auf der Wartebank:
    „Naja,da hat sich so ein Arschloch im Tunnel an der Konstabler vors Gleis geschmissen, kann noch dauern , ich habs übers Handy gehört, Notarzt und so,kann noch dauern …

    Da sitze ich nun an der S-Bahn-Haltestelle, hab‘ kein Handy und komme zu spät nachHause,weil ich kein Handy hab
    und keine weiß bESCHEID

    … und womöglich hat sich der Mensch sogar mit Recht vor die S-Bahn geschmissen, wer weiß …

    … jedenfalls kam die Bahn zu spät, weil der Notarzt und der Staatsanwalt ja kommen mußten,
    meine Ankündigung platzte, so war es am 2.Oktober 2007.
    Und ich war froh, daß ich es nicht war, der auf dem Gleis lag.

    Ich war froh, daß nur derjenige war, der sich ärgerte über die Verspätung der S-Bahn

  12. Sie, die Frauen berichteten zwar aus den Krankenzimmern, aber noch immer wollten sie aus Scham nicht wahrheitsgemäß berichten.

    Das war weil: Die Männer nach wie vor Arschlöcher darstellten, die den modernen Frauen nicht so sehr gefielen.

  13. jetzt gibt es noch ein peinlicheres weltgeschehen: hessen. das riecht nach sch….
    was finden die leute an diesem mistkerl, der 3900 stimmen vorsprung berechnet bekommt und das land in eine lethargie stürzt. aber i halt mei gosch. unsrer kann alles außer geschichte, ehe und einen gescheiten satz aussprechen.
    und alle gehören sie zum 2.anden-pakt. wulff, oettinger, koch, jung und die anderen konsorten.
    wer wacht als erstes auf ?

  14. naja, erst mal empfinde ich das hessische wahlergebnis als kleines gemütliches chaos, noch gebe ich die situation nicht verloren, man wird sehen. ehe muss man nicht unbedingt können, oder? den rest schon und noch mehr. eine weitere zeit mit roko würde ich kaum ertragen, aber so kommt´s hoffentlich auch nicht.

  15. ehe musss man nicht können, das stimmt. es geht oder es geht nicht. so what. wenn es nicht geht , geht was andres, wenn es geht, geht irgendwann das feuer, dann muss auch jeder sein päckle tragen, aber es ist bequemer. allein tragen isch au nix

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