Busbahnhof E, eine Station

Um gegen 7 Uhr 35 am Möbelzentrum abgeholt werden zu können, muss zuerst die Verlegung der Straßenbahnhaltestelle erkannt und berücksichtigt werden, die falsche Straßenbahn am Anger verlassen und in die richtige Straßenbahn umgestiegen werden, der Busbahnhof erreicht und dort gewartet werden (siehe Ensemble auf dem Foto), der Kaffee-to-go erst halbausgetrunken vor dem Einstieg in den Bus im Müll plaziert werden, um schließlich von der Bushaltestelle, etc. …
ensemble-busbahnhof-e

Und

und
dann diese Schwüle.
Die Wangen tropfen zu Boden. Um 23 Uhr. Meine Güte, was ist es schwül. Ein Gespräch übers Wetter wäre jetzt gut. So ist man allein, mit Sensationen, die man eigentlich für unglaublich hält. Ich fühle mich als wäre ich das schweißtreibende Wetter.
und
du
wenn deine Angst und Unsicherheit mich durchließe zum Lieben, was wäre das einfach.

Das Versteck

…das kleine… für ein bisschen Eigenes war mir immer wichtig. Um ein bisschen ganz Eigenes rein zu räumen, nur für sich & mich, den Unterschied nicht machen zu müssen, zwischen peinlich und nicht, obwohl der sicher immer bleibt, denn auch vor sich selbst ist man nicht wirklich ehrlich bis zum Letzten. Natürlich nicht.
Das Eigene. Ich hatte immer so wenig Eigenes und immer wollten alle haben, was ich habe.
Bilde ich mir ein.
Ich habe meine Verstecke nie hochsicher behandelt. Kein Safe, keine Geheimnummer, kein weggeworfener Schlüssel, den nur ein Taucher am Meeresboden findet. Ich verstecke keine Verbrechen.
Und so wurden meine Verstecke fast alle gefunden, erst durch die Mutter, dann durch ihre Nachfolger. Und es war jedes Mal schlimm.
Wenn ich mich nicht schäme, dann ist es auch keine Erfrischung, dass das doch alles normal und banal ist und ich es nicht zu verstecken „brauche“. Doch: Ich brauche.
Ich will bestimmen, was ich zeige und wann. Dann ist der Wunsch, dass jemand zuhört.
Ich öffne meine Tür von innen, gastfreundlich zu der Zeit. Ich will nicht, dass sie aufgebrochen oder gerissen wird, um den Traum des schwankenden Selbst zu stören

Keiner da

Das Programm von 3sat kündigt das Thema an: „Nichts Menschliches sei uns fremdDie Doku erzählt Geschichten rund um die Toilette. Eine Wiener Klofrau erzählt von ihren Erfahrungen mit „Kunden“, ein Schüler Mahatma Gandhis vom Bau des weltgrößten Toilettenkomplexes. Auch Künstler, Therapeuten und ein Radiosender widmen sich dem Thema. Die weiteren drei Teile der Reihe zeigt 3sat mittwochs um 18 Uhr.“
Hatte ich nicht einmal diese Dia-Abend-Tour vor, durch Deutschland, einen Dia-Abend mit Toilettenbildern. Die schönsten Bilder waren aber dann doch nicht mehr machbar gewesen, die Toilettenbilder aus den Kneipen der DDR, Leipziger Osten z. B. – … aber es war auch in diesem Fall „keiner da“, was schade ist und so nur der erste Blog-Beitrag zur neuen Kategorie „Mehr oder weniger aufgegebene Projekte“