Wo waren wir stehen geblieben? Ach, ja. Wir machen mit Fuhrmann weiter

Mit Begegnungen kommt immer das Praktische zur Ausführung, und der Witz spielt die Hauptrolle. In der Einsamkeit ist das absolut Zwecklose sicher und gesichert. Das Paradoxon, das man allenfalls im Gespräch liefern kann, fordert immer die Einsamkeit als Basis.

Einsame Menschen, die einem begegneten, muß man lieben. Es ist eine konstante Beziehung zwischen allen Einsamen. Momente: Eine Zigeunerin, die in einer Straßenbahn ihr Kind nährt und Zigaretten raucht dabei. Somnambule Zustände plötzlichen Schlafstehens vielleicht in totaler Übermüdung, vielleicht aus ganz andren Kräften mitten in diesem fabelhaftem Museum sagenhafter Völker, mit sagenhaften Kräften gebaute Dinge, sagenhafte Kräfte ausstrahlend … Immer wieder in Kassel ohne einen Menschen zu finden, nach Wilhelmshöhe, dem großen Gefängnis hingezogen werden … Weshalb noch durch das Bewußtsein danach greifen? Man kommt wieder und findet seine Vergangenheit vollkommen unwesentlich. Vielleicht steht etwas bevor …

Quelle MARIPOSA. Autobiographsche Schriften von Ernst Fuhrmann. Herausgegeben von Rembert Baumann.

WG

WG (1) ruft morgens an, ich bin so mittelwach, und meldet sich unter dem Namen WG (2).
Er bemerkt, dass er bemerkt hat, dass dieser blog etwas sehr brach liegt. Er hat sehr, sehr recht.

Nun passiert es mir schon zum zweiten Mal

dass ich einen text hier reinsetzen wollte, der sich – wenn auch in einem verschlungenen Sinne, in diesem fall – mit autismus als metapher, viel mehr aber als falsche, da ja… usw… – und dass dieser text im nirwana verschwindet.
(weil ich vergaß, die betreffzeile auszufüllen, und weil das womöglich damit zusammenhängt, dass das geschriebene keineswegs klar erweist, was wen oder wie es betrifft. was im übrigen eine reflexion über die texte des bachmannpreislesens war, die jene beziehungslosigkeit sprachlaborierten, und zwar teilweise gut.)
kryptischer ging´s jetzt nimmer…

Dann also noch mal

den Hinweis auf den Blog-Artikel über Autismus inkl. Hinweis auf Dietmar Dath inkl. ausdrücklichen Hinweis meinerseits, dass ich nicht weiß, warum es beim letzten Mal nicht ging. Ich könnte ausschweifend vom Internet-Raum in diesem Institut berichten, indem ich den Blogeintrag abschickte. Vorsintflutlich.

Zur Selbstreflexion freigegeben

Vier Titel auf eine 16 MB-Card eines imaginären MP3-Players kopiert („wenn Sie 4 Songs auf eine einsame Insel mitnehmen könnten, welche wären es?“):
Andrew Sisters – Rum and Coca Cola
Wolfgang Ambros – Lebendes Relikt
Wolfgang Ambros – I Bin´s Ned
Bernd Spier – Das kannst du mir nicht verbieten