Die Welle, so wurde mir, dem Nichtschwimmer erklärt, trägt dich. Punkt. Schiffsuntergänge sind etwas für Zuschauer.
Meeresruhe
Schwimmend in einem endlosen Ozean, ohne ein Ufer zu sehen. Die Arme tragen noch, sind noch stark genug. Aber kein Ufer in Sicht. Vielleicht schwimmend im Kreis, vielleicht sich immer weiter entfernend. Wovon? Es geht, bis eine große Welle kommt. Meist ist das Wasser so ruhig wie die Situation unauflösbar. Die Welle dann wird vielleicht überbewertet und ist gar nicht so schlimm. Aber sie rüttelt von oben und drückt nach unten mit ihrer anstürmenden Kraft. Nicht mehr nur die Schwimmerin dreht sich im Kreis, schwimmend, sondern alles an ihr dreht sich, das ganze Meer. Und nach unten gezogen sieht sie ein Ufer, den Grund des Meeres, auf dem sie sich für immer niederlassen könnte.
Warte nur balde…
Mehr Blogger
als Blogleser soll es geben. Stimmt bestimmt.
7
Das Upper Dingsbums hat im übrigen die Hausnr. 7 (An der Welle).
Noch nicht ganz wach
kam mir der Gedanke, man könnte ja auch morgens, bevor irgendetwas schief gelaufen ist, in den Blog hineinschreiben, was alles erlebt werden soll, was alles gemacht werden soll, was …
Zweifel
Überall ist sie angekommen, auch in Bhutan. Der NZZ kann ich entnehmen, daß dort Fritz Maurer mit verschmitztem Lächeln einen veritablen Delikatessenladen betreibt (Käse, Wein, Schnaps, bayrisches Weissbier, Fruchtsäfte, Honig, Emmentaler, Goude, Met). In Bhutan, genauer in Jakar, hat der Guru Padmakara im Jahr 746 einen Abdruck seines Körpers im Felsen hinterlassen und einen Stab in den Boden gerammt, aus dem ein Sandelholzbaum wurde, der noch heute zu sehen ist. Die staatiche Sonderkommission für kulturelle Angelegenheiten stellt „recht nüchtern“ fest, die Region Bumthang sei dazu bestimmt, „Buddha zu empfangen, wenn er das nächste Mal auf der Erde erscheine – wer will denn daran zweifeln?“
Der Überschrift ist, wie ich mich erinnere, der Titel einer Zeitschrift von Ernst Fuhrmann. Mit „sie“ im ersten Satz ist die Globalisierung gemeint.
Nicht-Identität
Wie doch alles mit allem zusammenhängt.
Weg
Auch so ein Wort. Weg damit. Weg damit und Weg wohin. Ganz nah an Praxisratgebern für ein erfolgreiches Leben könnte ich jetzt das Wegwerfen der Zeitungsberge der letzten Monate als den Moment benennen, der den Weg für neue Möglichkeiten eröffnet.
Konzentration
Es fällt mir schließlich ein, dass ich zu guten Ergebnissen beim Nachdenken kommen könnte, wenn ich mich nicht darauf konzentriere. Wenn ich mich beim Denken sozusagen locker mache. Ein Rezept, das in anderen Fällen auch nicht geholfen hat, aber doch wie ein Hausmittel bewertet wird. Um den Bogen noch weiter zu gehen: Am Besten wäre es in einer Bar zu sitzen, in einem Cafe und am Rande des Geschehens sitzend die Ideen für die Probleme zu entdecken.
Der Gedanke ist so angenehm und so bequem, dass er verworfen werden muss. Es gibt keinen einfachen (bequemen) Weg zum Paradies!
Du II
Der Philosoph und der Mönch, bei Gelegenheit lesen wir es uns dialogisch vor, ja ?
